GEH DENKen! STÄTTE Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Holocaust Denkmal

Das Denkmal liegt im Zentrum Berlins. Es ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Das zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz gelegene Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information.

Besuchsdauer etwa 1.00 bis 3.00 Stunde(n)

WEiTERe OPTiONEN

Führung im Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Die Führungen sind dialogisch gestaltet und bieten Raum für persönliche Eindrücke. Die Referenten fördern den Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung eines individuellen Zugangs zum Thema. Am Anfang erkunden die Schüler das Stelenfeld. Die Teilnehmer setzen sich mit der öffentlichen Debatte um das Holocaust-Denkmal auseinander und lernen dabei die wichtigsten Standpunkte und Argumente kennen. Fotos aus der Zeit der Weimarer Republik, der unmittelbaren Nachkriegszeit und der Teilung Berlins vermitteln einen lebendigen Eindruck über die Geschichte des heutigen Standorts. Mit diesem Wissen geht es in den unterirdisch gelegenen Ort der Information. Dort werden die Schüler vom Referenten in die zentralen Themen der Ausstellung eingeführt, bevor sie ihren eigenen Rundgang beginnen.

Maximale Gruppengröße: 25 Personen
Dauer etwa 2 Minuten

Hörführung durch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Die SchülerInnen auf Klassenfahrt lernen das Konzept der Ausstellung kennen und erhalten Hintergrundinformationen über deren Entstehung.
Zu Beginn der Hörführung führt die Ausstellungsgestalterin in die Architektur des Orts der Information ein.
Die an der Ausstellung beteiligten Historiker erläutern die historischen Hintergründe und stellen anhand von Fotografien, persönlichen Dokumenten und Selbstzeugnissen das Schicksal Einzelner oder ganzer Familien vor. Die jungen Gäste werden an die europäische Dimension des Holocaust herangeführt.

Maximale Gruppengröße: 100 Personen
Dauer etwa 75 Minuten

Stadtspaziergang "Berlin als Erinnerungslandschaft" - vomDenkmal für die ermordeten Juden Europas

Der Weg beginnt am Holocaust-Denkmal. Von hier aus erkunden die Schüler verschiedene Denkmäler in der näheren Umgebung. In der Zeit dieses Spazierganges lernen sie Berlin als vielfältige Erinnerungslandschaft und als spannungsreichen Ort unterschiedlicher Gedächtnisse kennen.
Je nach Interesse der Teilnehmenden können folgenden Fragen im Verlauf des Spaziergangs eine Rolle spielen:
- Welche Aspekte des historischen Geschehens werden in den einzelnen Denkmalen thematisiert?
- Was sagen die einzelnen Denkmale über unsere Gegenwart aus?
- Wem wird an dem Denkmal/Erinnerungsort gedacht und wem nicht?
- Wer soll sich mit den einzelnen Denkmalen identifizieren können?
- Wie sind die Denkmale gestaltet? (sprachlich – bildlich – rituell)
- Welche Rollen spielen die Denkmale im Stadtraum?
- Wie kann ich an den einzelnen Denkmalen aktiv werden?

Maximale Gruppengröße: 25 Personen
Dauer etwa 180 Minuten

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